HilfHaiti/ November 14, 2017/ Uncategorized

Haiti ist ein relativ kleines Land und man kann sich gar nicht so richtig vorstellen das dort riesige Gold- und Ölvorkommen existieren sollen oder wie das Gold gefördert werden sollte. Gerade bei Goldvorkommen denkt man eher an Länder wie Südafrika, Kanada oder Australien. Dazu muss man als erstes Wissen das Gold aus tiefen Gesteinsschichten durch vulkanische Aktivität nach oben, an die Oberfläche gedrückt wird und die Goldführende Erdschicht so bis an die Oberfläche reichen kann. Das ist der Grund dafür das es nur an ganz bestimmten Punkten auf der Welt zu sehr hohen Goldvorkommen kommt. Um einmal zu verdeutlichen wie gewaltig die Mengen an Gold sind, die auf der Insel Hispaniola (Dom. Pep. und Haiti) zu finden sind, haben wir einmal die fünf größten Goldminen der Welt aufgelistet. Die Informationen hierzu liefert folgender interessanter Artikel: http://investor-magazin.de/2225top-10-der-weltweit-groessten-goldminen/

Auf Platz 1 steht die Muruntau Mine in Usbekistan die 2014 2,6 Millionen Unzen Gold gefördert hat mit einem damaligen Gegenwert von 3,12 Mrd. Euro.

Auf Platz 2 steht die Grasberg Mine in Indonesien in der 2014 1,1 Millionen Unzen Gold mit einem Wert von 1,32 Mrd. Euro gefördert wurden.

Auf Platz 3 kommt jetzt bereits die Pueblo Viejo Mine in der Dominikanischen Republik die 2014 1,1 Millionen Unzen mit einem Wert von ebenfalls 1,1 Mrd. Euro.

Auf Platz 4 landet die Yanacocha Mine in Peru. Sie ist die größte Mine des Südamerikanischen Kontinents und förderte 2014 970 Tausend Unzen Gold mit einem damaligen Wert von 1,15 Mrd. Euro.

Auf Platz 5 liegt die US-Amerikanische Mine Carlin Trend in Nevada. Dort wurden 2014 900.000 Unzen Gold gefördert.

In einer Goldmine wird Gold gefördert

Beispiel wie Gold gefördert wird

Ein weiterer wichtiger Fakt ist, das viele der hier aufgeführten Minen einen negativen Trend bei der Förderung haben, d.h, die Mengen an gefördertem Gold stagnieren oder gehen nach unten. In der Dominikanischen Republik hingegen wurde allerdings erst 2012 mit dem Abbau begonnen und die Mengen an Gold sind so groß das eine Förderung über einen langen Zeitraum gewährleistet ist. Für die Zukunft heißt das, die Mine auf der Insel Hispaniola hat das Zeug dazu noch größer zu werden. Für ein kleines und armes Land wie Haiti sind diese Mengen und Summen unvorstellbar groß und könnten tatsächlich auch der Bevölkerung helfen. Es bleibt abzuwarten ob sich die Goldminen auf Haiti ähnlich entwickeln können wie die der Dominikanischen Republik.

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