HilfHaiti/ September 25, 2018/ Uncategorized

In Deutschland wird viel gespendet und das ist gut so, denn die unzähligen Hilfsbedürftigen weltweit brauchen unsere Unterstützung. Eine besonders gelungene Idee Spenden zu sammeln, sind Spendenläufe. Dabei wird mit einer Stempelkarte um den Hals immer wieder eine Runde gelaufen. Für jede gelaufene Runde oder für jeden gelaufenen Kilometer erhält der Läufer von seinen Sponsoren einen vorher abgesprochenen Betrag. Je mehr man läuft, desto mehr Geld sammelt man für das unterstütze Hilfsprojekt.

Das ist besser als Gold für Haiti: Schüler veranstalten Spendenlauf

Es ist immer wieder schön zu sehen, dass sich auch schon Jugendliche mit den weltweiten Problemen kritisch auseinandersetzten und selber etwas unternehmen, um zu helfen. So vor kurzem geschehen an der Eichendorfschule Wolfsburg. Die Schüler veranstalteten dort zum wiederholten mal einen Spendenlauf und es kamen stolze 27.000 Euro für Haiti zusammen. Das ist goldwert für die verarmte Bevölkerung. Um einmal die Anstrengungen der Jugendlichen zu verdeutlichen: Zwei Schüler der 6. und 7. Klasse sind jeweils 22 km gelaufen! Gespendet wird das Geld an eine Schule, die neu aufgebaut wurde und wo jetzt noch dringend Ausstattung und Lernmittel gebraucht werden.

Läufer sammeln Senden für Haiti

Spendenläufe sind goldwert für Haiti

Ein weiterer großer Spendenlauf findet regelmäßig in Landau statt.

Unter haiti-lauf.de kann sich jeder für den großen Spendenlauf in Landau anmelden. Dort wird ebenfalls eine abgesteckte Runde gedreht und jeder Läufer erhält von einem Sponsor einen vorher vereinbarten Betrag pro Runde. Auch hier muss man sich als erstes Sponsoren suchen, die dann bereit sind den Betrag zu spenden. Letztes Jahr hat der Landauer Spendenlauf über 100.000 Euro eingebracht, die über den Verein LEBENSMISSION e.V. „Jesus für Haiti“ dem Kinderdorf „Mission de Vie“ in Gonaives zugutekommt.

Warum ist Haiti arm, obwohl es dort Gold gibt?

In Haiti gibt es relativ große Goldvorkommen und es haben sich schon viele Investoren gemeldet, die dort Gold abbauen wollen. Eigentlich doch die perfekten Voraussetzungen, um der Bevölkerung durch die Steuereinnahmen und Abgaben zu unterstützen. Leider gilt Haiti als eines der korruptesten Länder weltweit und viele öffentliche Gelder verschwinden im Nirgendwo. Auch die Investoren haben aus Gewinngier meist kein Interesse etwas von den Gewinnen den Menschen dort zugute kommen zu lassen. So sitzt Haiti auf einem Schatz den es nicht bergen kann und der ihm teilweise unter den Füßen geklaut wird. Um das Gold in Eigenregie abzubauen, fehlt es dem bitterarmen Land an den nötigen Mitteln. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Sachverhalt in den nächsten Jahren entwickeln wird. Anscheinend kann sich Haiti mehr auf unsere Spendenbereitschaft verlassen, als auf das Gold das im Boden schlummert.

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