HilfHaiti/ Januar 20, 2018/ Uncategorized

Am 12.01.2010 begann die Erde auf Haiti zu beben und eines der stärksten Erdbeben der letzten Jahrzehnte erschütterte den Inselstaat bis ins Mark. Da Haitis Infrastruktur meist aus schnell hochgezogenen und einfach gebauten Häusern, sowie Unmengen an Blechhütten in den Slums besteht, war die Wirkung verheerend. Das Beben erreichte eine Stärke von 7,2 und war so stark das Autos in die Luft geworfen worden. Ein Großteil der Bebauung der Insel lag danach in Schutt und Asche. Hunderttausende der eh verarmten Bevölkerung wurden so auf einen Schlag Obdachlos.

Erdbeben Haiti Haus eingestürzt

Beispiel die Folgen von Erbeben auf Haiti

Viele Hilfsorganisationen und Länder haben nach dem Erdbeben geholfen

Internationale Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, das rote Kreuz aber auch Hilfskräfte aus Kuba versuchten noch schlimmeres zu vermeiden. Viele der Hilfsorganisationen blieben nur zwei Monate in Haiti, wohingegen Kuba stetig mehr Ärzte und Helfer schickte, sodass am Ende 1200 kubanische Helfer auf der Insel waren. Doch der Schrecken begann nun erst richtig. In folge der kollabierten Infrastruktur breiteten sich Krankheiten rasend schnell aus. Es kam zu einer Choleraepidemie mit unzähligen Infizierten. In der Hochzeit wurden 30-40% aller Infizierten dann von kubanischen Ärzten behandelt.

Die Sicherheit war nicht mehr gegeben und es kam zu gewalttätigen Plünderungen und Ausschreitungen. Zusätzlich konnten keine Wahlen mehr abgehalten werden, da erforderliche Wahlunterlagen verschüttet waren. Somit kam zu all dem Übel auch noch eine politisch instabile Situation. Es ging soweit das sich Plünderer mit Schusswaffen Gefechte mit der Polizei lieferten. Allerdings war das nur allzu verständlich, da die komplette Versorgung zusammen gebrochen war, es kein Zugang zu Nahrung und sauberen Wasser gab, kämpften die Menschen ums reine Überleben.

Internationale Hilfe ließ schnell nach

Was wir besonders erschreckend finden ist, dass es nach der Choleraepidemie einen Hilfe Aufruf der UNO gab. Es wurden 164 Millionen Euro an Soforthilfe erbeten, doch nicht einmal 10% der Summe wurde aufgebracht. Wenn man jetzt wieder an die Goldvorkommen denkt und wie sich internationale Firmen mit Hilfe derer Länder auf diese stürzen, fällt es einem wirklich schwer noch an Menschlichkeit zu glauben.

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